Nach fast 1 Jahr Warterei war es endlich soweit. Das 1000. Konzert von DH gabs zu feiern!
Die Karten hatten wir bereits bei der unplugged-Tour 2011 ergattert. Da haben wir mal wieder nen guten Riecher bewiesen, weil das 1000.ste prompt ausverkauft war.
So hatten wir also jetzt gut 10 Monate, um uns die wildesten Spekulationen über den Inhalt des 1000. einfallen zu lassen. Dass das Ganze eine Mordssache wird war uns ja klar, aber unsere Erwartungen wurden noch übertroffen! Mit der Ankunft in Ulm zur Generalprobe und den anfänglichen Verständigungsproblemen (schwäbisch is doch gar kein Deutsch?!) will ich gar nicht erst anfangen …

Wer zuerst kommt …

…malt deshalb trotzdem nich besser als die Anderen! War aber auch nich schlimm, dafür sind wir schon gegen 13:00 im Roxy eingetrudelt und haben es uns in der Vorhalle gemütlich gemacht (dank eines kurzen Einkaufs auch noch mit kleinen Snacks und dem ein oder anderen (nicht-)alkoholischen Getränk 😉 ). Ulm angucken, dafür hätte die Zeit nicht gereicht, und im Hotel rumgammeln wollte nun auch niemand. Dafür hatten wir eben in der Vorhalle Spaß! Und die Idee hatten wohl auch ein paar Andere. Von Stunde zu Stunde füllte sich die Vorhalle mehr. Ich kann mich an kein Die Happy Konzert erinnern, an dem es so früh schon so voll wurde! Dazu gabs kurz vor Einlass dann auch die passende Kuscheleinlage und Gedränge vor den „Einlass-Metall-Gestellen“. Also ein richtiges „Halt Dich an mir fest“-Feeling 😉

Die tollste Vorband

Als Vorband hatte man sich dieses Mal einen Knaller überlegt. DH supporteten sich selbst. Und das sogar richtig gut 😉 Geschniegelt, geduscht und zu Recht gemacht („Wir riechen nach Kirsche!“) kam die „Vorband“ auf die Bühne. Die Jungs im Anzug, Marta im Korsett mit „Wasserschorle“. Schönes Ding! Wer letztes Jahr schon nich in den Genuß der Acoustic-Tour gekommen is, dem wird’s spätestens da gefallen haben 😉
Sehr schöne Aktion des Fanclubs: Vor und noch während des Konzerts wurden Wunderkerzen + Feuerzeuge verteilt. Die wurden dann auch passend gezündet, und das Roxy wurde kurz hell erleuchtet. SCHÖÖÖÖÖN!
Im Anschluss gabs dann „Halt Dich an mir fest“ zusammen mit Johannes Strate (Revolverheld). Für die Single-Männer gabs auch was: die hübsche Cellistin „Frederique“, zusammen mit „der Gerät“!
Und weil die „Sängerin der Hauptband“ PMS hat (für die Ahnungslosen: PMS is der Grund, warum die Freundin 1 Mal im Monat zur Bestie wird), durfte die Vorband nich so laut, und nich so lang… diese Zicke! Die Bühne wurde schnell umgebaut, und kurze Zeit später gingen die Lichter aus.

Der Vorhang fällt

Was für ein Intro! Ein weißer „Vorhang“… Lichter hinten dran die an und aus gingen… und dann ein Thorsten – von hinten beleuchtet. Der Vorhang fiel und es ging rund! Von PMS keine Spur 😉 WOOOW! Wir waren ja einen Tag vorher schon bei der Generalprobe, aber die wurde doch mal total übertroffen! Die Stimmung war einfach genial! Es wurde gelacht, getanzt, gepogt und gefeiert! Ein Gast nach dem Anderen, eine Anekdote nach der Nächsten. Andreas Bourani, Philipp Volksmund, Roger von Blumentopf, Eric Fish von Subway to Sally, und der DH-Klassiker „Noche oscura“ zusammen mit einer SKA-Band aus Spanien. Besonders gefreut hat mich der Auftritt von Marta zusammen mit Doro Pesch und ihrer halb-deutschen Version von „Good Things“, und Jennifer Rostock (die laut eigener Aussage schon als kleines Kind unbedingt mal Martas Brüste anfassen wollte 😉 ). Die Guano Apes brauchen keine Angst haben, wenn ihre Sängerin mal ausfällt. Seit Ulm is klar: Marta singt „Open your Mind“ mindestens genauso gut wie Sandra Nasic!

Zum Thema niedlich: Marta zusammen mit ihrem Papa Petr Janda, der so ganz nebenbei die 50 mit seiner Band zusammen hat – „Otazky“. Die Meisten werden nix verstanden haben, aber es war trotzdem schön! Besonders, wie Marta ihren Vater angekündigt hat. Voller Stolz, Humor („Er hat meine Mutter geschwängert!“) und vor allem – viel Liebe!
In der Die Happy-UR-Besetzung gabs dann noch den ein oder anderen Kracher. „Die Happy“ solltet ihr vielleicht öfter spielen ☺
Für mich auch immer wieder ein Highlight: Martas unkontrollierbares „Schnatter-Gen“! Marta macht dem weiblichen Geschlecht in Bezug auf tägliche Kommunikationseinheiten alle Ehre! Mal ein Reißer, mal was Nachdenkliches, und wenn Sie von Ihrer Familie erzählt, wird sie ganz schnell 12 und sowas von niedlich. Würde man am liebsten auf die Bühne hüpfen und ihr in die Wange zwicken 😉
Wie alle guten Dinge, musste leider auch dieses Konzert zu Ende gehen. Gewohnt EXTREM GUT mit Supersonic Speed und einer netten Verabschiedung!

Danach …

… war der Abend aber noch lange nicht beendet! Nach guten 3 Stunden, gefühlten 30 Minuten (es ging einfach viel zu schnell vorbei!), gings direkt bei der After-Show-Party weiter. Wir hatten noch jede Menge Spass im Roxy! Es war schön, mal das ein oder andere Gesicht dort zu sehen und vor allem mit den Leuten zu sprechen, die man sonst mal auf einem Konzert neben oder hinter sich sieht ☺. Wir sind alle üüüübelst auf die DVD gespannt, und könnens kaum abwarten bis sie zum Download bereit steht (legal versteht sich!). Ich wills unbedingt noch erwähnen, weiss aber nich wo es angebracht wäre, also schreib ichs hier: Schade, dass Bine nicht „in der Menge“ dabei war!

Das Konzert is einfach so schnell an mir vorbeigerauscht, dass ich nicht mal was Genaues zur Setlist sagen kann. Meine Erinnerung an das 1000. Ist vermutlich auch wahnsinnig mit dem 999. (Generalprobe) vermischt. Was ich aber sagen kann ist:

ES WAR PHÄNOMENAL!
Danke Die Happy, Danke Fanclub, Danke Mädels, Danke an ALLE, die dazu beigetragen haben, dass diese zwei Tage zu einem unvergesslichen Wochenende wurden!

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